Die amerikanische Kultur ist geprägt von der Vielfalt der ethnischen Einflüsse und Traditionen, die diverse Einwanderergruppen mitbrachten. Diese verhalfen zu einer lebendigen und leistungsfähigen Kultur. Erst in den 1930er Jahren bildete sich durch die Massenmedien eine einheitliche amerikanische Populärkultur heraus. Bis heute werden in den ethnischen Gruppen traditionelle kulturelle Eigenarten intensiv gepflegt.
Die frühe Kulturproduktion in den USA war vor allem durch die englische Leitkultur geprägt, die aber aufgrund der neuen, einzigartigen Verhältnisse schnell an Eigenständigkeit gewann. Den afrikanischen Sklaven wurde eine Ausübung ihrer kulturellen Traditionen und eine eigene Kulturproduktion verboten, so dass sie sich stark an europäischen Mustern orientieren mussten. Jedoch konnten Elemente ihrer Ursprungskulturen im Geheimen aufrechterhalten werden. Auch die anderen Einwandererkulturen brachten Eigenes mit. Elemente der indianischen Kulturen hinterließen Spuren in der amerikanischen Kulturproduktion. Die nicht-europäischen Elemente der US-Kultur erfuhren jedoch erst in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts gebührende Anerkennung.
Dizzy Gillespie, 1955Im 20. Jahrhundert lösten sich amerikanische Künstler von den Vorbildern der Alten Welt. Die unterschiedlichen kulturellen Disziplinen wurden in neue Richtungen erweitert mit eindrucksvollen und innovativen Ergebnissen. Ein wesentlicher Beitrag der USA zur Weltkultur ist die Entwicklung des Jazz, der als erste eigenständige Musikform der USA gilt, des Blues und des Country, aus deren Zusammenführung in den 1950er Jahren der Rock n Roll entstand. Diese Musikkultur ist einzigartig durch den Zusammenfluss afro-amerikanischer mit europäischer Folklore und bildet heute eine zentrale Grundlage der populären Kultur der Westlichen Welt.
Literatur, Musik (Rock, Blues und Country) Filmkunst, Theater, Tanz und Architektur, ebenso wie andere Arten künstlerischen Ausdrucks wurden angereichert und verändert. Zur zeitgenössischen Kunst- und Unterhaltungsszene in den USA gehörten die Verjüngung der Musik, Neuentwicklungen im Modernen Tanz, die Verwendung ureigener amerikanischer Themen im Theater, die Filmproduktion in ihrer ganzen Bandbreite und die Globalisierung der Bildenden Künste.
Es gibt in den Vereinigten Staaten ähnlich wie in Deutschland, aber ganz anders als in Frankreich kein zentrales Kultusministerium, das eine landesweite Kulturpolitik steuert. In dieser Tatsache spiegelt sich die Überzeugung wider, dass es wichtige Bereiche im gesellschaftlichen Leben gibt, bei denen die Regierung nur eine kleine oder gar keine Rolle spielen sollte. Die zwei nationalen Stiftungen für Kunst und Geisteswissenschaften National Endowment for the Arts (NEA) und National Endowment for the Humanities (NEH) unterstützen mit Zuschüssen sowohl einzelne Künstler und Wissenschaftler als auch Institutionen, die im Bereich der Kunst und Geisteswissenschaften tätig sind. Seit der Republican Revolution 1994, bei der Republikaner im Kongress die Mehrheit erwarben, werden beide Stiftungen sowie auch die öffentlichen Rundfunkanstalten PBS und NPR immer wieder durch Mittelkürzungen bedroht, oft begleitet mit dem Vorwurf, sie betrieben eine linke Politik zugunsten einer Elite. Insbesondere Kunst, die von christlich-fundamentalistischen oder stark römisch-katholischen Kreisen kritisch betrachtet wird, wird ein Zielpunkt dieser Drohungen.
Während das Budget der NEA, das sich 2003 auf 115 Millionen US-Dollar beläuft, verhältnismäßig bescheiden ist, verglichen mit der Kulturförderung anderer Länder, so machen von jeher private Spenden den Großteil der Kulturförderung aus. Diese privaten Spenden wurden für das Jahr 2002 auf ungefähr 12,1 Milliarden US-Dollar geschätzt. Während ihres 40-jährigen Bestehens hat die NEA ihre Gelder dazu benutzt, um private Schenkungen zu ermutigen, und dadurch allen Amerikanern einen Zugang zu den Künsten und Geisteswissenschaften zu ermöglichen.
Auch hinsichtlich der Feiertage besteht in den Vereinigten Staaten ein anderes Verständnis als in Europa. Prinzipiell gelten von der Bundesregierung eingerichtete Feiertage nur für ihre Beamten und Angestellten, einschließlich der Mitarbeiter der Post. Allerdings sind viele Feiertage wegen ihrer kulturellen Verankerung auch in der Wirtschaft Usus geworden. Die Feiertage sind mit Ausnahme des Weihnachts- und des Neujahresfestes aufgrund der strikten Trennung von Staat und Kirche nichtreligiöser, also vor allem patriotischer Natur.
Rein rechnerisch stehen die Chancen auf den Gewinn einer US-Green Card gar nicht so schlecht, zumindest deutlich besser als 6 Richtige beim Lotto zu erzielen.
Die Chancen auf den Lottogewinn:
Die Chance 6 Richtige beim Lotto zu tippen ist extrem gering. Die Chance liegt bei 1 : 13.983.816
Bei knapp 14 Millionen Spielern gewinnt nur ein Einziger.
Die Chancen auf den US Green Card Gewinn:
Die USA vergibt jedes Jahr 55.000 Greencards im Lotterieverfahren, 50.000 Greencards werden weltweit und 5.000 in Lateinamerika verlost.
An der Green Card Verlosung für das Jahr 2007 nahmen insgesamt 5.5 Millionen gültige Bewerber teil.
Rechnung:
Es handelt sich hier um eine vereinfachte Rechnung. Je nach Weltregion (z.B. Europa) werden unterschiedlich große Green Card Kontingente vergeben, außerdem sind die exakten Bewerberzahlen aus Europa nicht bekannt.
(Gewinner / Teilnehmer) * 100 = Prozentuale Gewinnchance
(55.000/5.500.00) * 100 = 1%
Die Wahrscheinlichkeiten für den US Green Card Gewinn liegen also bei ca 1:100 d.h. auf 100 Bewerber kam 1 Greencard-Zuteilung. Mein subjektiver Eindruck ist, dass dieses Verhältnis noch günstiger für Teilnehmer aus Deutschland ist. Von 2 Teilnehmern aus dem Bekanntenkreis war eine erfolgreich.
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