Hauptartikel: Wirtschaft der Vereinigten Staaten
Die Vereinigten Staaten sind mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 13,5 Billionen US-Dollar (4. Quartal 2006) die größte Volkswirtschaft der Welt sowie mit 44.825 Dollar (ca. 34.800 Euro) das Land mit dem weltweit achthöchsten BIP pro Kopf. Der Dienstleistungssektor erwirtschaftet ca. 73 % des realen BIPs, davon etwa ein Drittel im Banken-, Versicherungs- und Immobiliengeschäft. Das verarbeitende Gewerbe trägt ca. 23 %, Landwirtschaft sowie Bergbau tragen jeweils knapp 1,6 % zum BIP bei.
Die Arbeitslosenquote betrug 2006 im Schnitt 4,6 % [26], das Wirtschaftswachstum 3,4 %. [27] Die Inflationsrate lag bei 2,5 %. [28]
Die Vereinigten Staaten werden von vielen für eine der am stärksten deregulierten und privatisierten Volkswirtschaften der Welt gehalten. Es gibt jedoch in vielen Wirtschaftsbereichen staatliche oder kommunale Aufsicht, so beispielsweise bei der Stromversorgung (Public Utility Commission) der einzelnen Bundesstaaten, die bei der Preisbildung einen bestimmten Mindestgewinn für die Versorgungsfirma garantiert oder in Bezug auf die zivilrechtlichen Antidiskriminierungsregelungen, die seit den 1960er Jahren bestehen. Ebenfalls zu nennen ist der Fair Housing Act sowie die vielen Regulierungen, die zwar nicht staatlich vorgeschrieben sind, sich jedoch aus Versicherungs- und Haftpflichtregelungen ergeben.
Seit 1913 übernimmt das Federal Reserve System (Fed) die Aufgaben einer staatlichen Notenbank. Vorsitzender der Fed ist zur Zeit Ben Bernanke.
Die Armutsschwelle wurde 2006 bei einem Jahreseinkommen von 20.614 US-Dollar (15.860 Euro) für eine vierköpfige Familie und von 10.294 US-Dollar (ca. 7.920 Euro) für eine alleinstehende Person angesetzt. Die Zahl der Menschen, die 2006 unterhalb der Armutsgrenze lebten, lag bei 36,46 Millionen, ein Minus von 0,5 Mio. gegenüber 2005. Die Rate fiel dementsprechend von etwa 12,6 % auf 12,3 % der Gesamtbevölkerung. Jeder achte Einwohner der Vereinigten Staaten lebt demnach laut Angaben der Zensusbehörde in Armut.[29] (Zum Vergleich: Deutschland: 13,5 %). 10,4 % der erwachsenen Bevölkerung und 17,2 % der Kinder hatten im Jahre 2006 nicht genug zu essen.[30]
Der amerikanische Mindestlohn sichert den Angestellten einen Stundensatz von nicht unter 5,15 Dollar zu, zahlreiche Bundesstaaten schreiben allerdings in davon abweichenden Gesetzen einen zum Teil deutlich höheren Mindestlohn vor.
Die Prozentzahlen von Haushalten in den bezüglichen Einkommensgruppen.[31]Außenhandel: Der Import von Waren belief sich 2006 auf 1,860 Billionen US-Dollar, der Export auf 1,024 Billionen US-Dollar, womit ein hohes Handelsbilanzdefizit von 836 Mrd. US-Dollar ausgewiesen ist. Zudem wurden 2006 Dienstleistungen im Wert von 342 Milliarden US-Dollar importiert, während ca. 414 Milliarden US-Dollar an Exporten verzeichnet wurden. Der daraus resultierende Überschuss von 72 Milliarden US-Dollar trug dazu bei, dass 2006 das Gesamtdefizit im Außenhandel bei ca. 764 Mrd. US-Dollar lag. [32]
Der Median für das jährliche Bruttoeinkommen amerikanischer Haushalte lag laut Angaben der Zensusbehörde bei 43,389 US-Dollar. Dabei hatten circa 16 % aller Haushalte ein Bruttoeinkommen von über 100.000 US-Dollar.[31] Die Verteilung von privatem Haushaltseinkommen wird in den Vereinigten Staaten mit Hilfe von Fünfteln gemessen. Demnach verdienten die oberen zwanzig Prozent aller amerikanischen Haushalte mehr als 88.030 US-Dollar im Jahr, während Haushalte im niedrigsten Fünftel ein Bruttoeinkommen von weniger als 18.500 US-Dollar vorwiesen.[33] Der Median des Bruttohaushaltseinkommens pro Kopf lag im Jahre 2003 bei 22.966 US-Dollar.[34] Die Bildung und Rasse einer Person hatten einen bedeutenden Einfluss auf das Bruttoeinkommen. Asiaten und Weiße hatten beispielsweise bedeutend höhere Einkommen als Spanisch sprechende und Schwarze. Während der Median des Bruttohaushaltseinkommens für asiatische Haushalte bei 57.518 US-Dollar lag, betrug er nur 30.134 US-Dollar für schwarze Haushalte.[35] Bruttoeinkommen ist auch an den Bildungsstand gekoppelt. Der persönliche Median des Bruttoeinkommens für eine Person mit High-School-Abschluss betrug 25.900 US-Dollar, während das persönliche Bruttoeinkommen für Personen mit einem Doktortitel bei 81.400 US-Dollar lag
Rein rechnerisch stehen die Chancen auf den Gewinn einer US-Green Card gar nicht so schlecht, zumindest deutlich besser als 6 Richtige beim Lotto zu erzielen.
Die Chancen auf den Lottogewinn:
Die Chance 6 Richtige beim Lotto zu tippen ist extrem gering. Die Chance liegt bei 1 : 13.983.816
Bei knapp 14 Millionen Spielern gewinnt nur ein Einziger.
Die Chancen auf den US Green Card Gewinn:
Die USA vergibt jedes Jahr 55.000 Greencards im Lotterieverfahren, 50.000 Greencards werden weltweit und 5.000 in Lateinamerika verlost.
An der Green Card Verlosung für das Jahr 2007 nahmen insgesamt 5.5 Millionen gültige Bewerber teil.
Rechnung:
Es handelt sich hier um eine vereinfachte Rechnung. Je nach Weltregion (z.B. Europa) werden unterschiedlich große Green Card Kontingente vergeben, außerdem sind die exakten Bewerberzahlen aus Europa nicht bekannt.
(Gewinner / Teilnehmer) * 100 = Prozentuale Gewinnchance
(55.000/5.500.00) * 100 = 1%
Die Wahrscheinlichkeiten für den US Green Card Gewinn liegen also bei ca 1:100 d.h. auf 100 Bewerber kam 1 Greencard-Zuteilung. Mein subjektiver Eindruck ist, dass dieses Verhältnis noch günstiger für Teilnehmer aus Deutschland ist. Von 2 Teilnehmern aus dem Bekanntenkreis war eine erfolgreich.
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